Bereits 7-mal war ich (Florian) als Teilnehmer beim Rodgauer Workshop dabei.
Beim insgesamt 12. Workshop stand der Faltstern auf dem Programm.
Da ich mit Marcus zusammen als Erfinder dieses Drachen gehandelt werde (wobei uns das völlig Wurscht ist), wurde ich von Marcus, Paul und Torsten eingeladen, als Tutor dabei zu sein.
Schnell sagte ich ja und im extra eingerichteten Forum gingen die Planungen los. Tolle Sache, da man so auch auf größere Entfernung zusammen so einen Tag planen kann.
Nachdem schnell klar war, dass es viele Interessenten für diesen Drachentyp gab, wurde kurzerhand ein 2. Termin ausgemacht und somit konnten alle teilnehmen, die wollten.
Bereits 3 Wochen vorher hatte ich die große Stoffbestellung bekommen und zerlegte sie in teilnehmergerechte Stücke. Marcus kaufte das Material ein und schrieb das Handout. Dann konnte es endlich losgehen.
Wie auch im letzten Jahr, war ich am Abend vorher bei Anke und Siggi in Neu-Isenburg zu einem Hessischen Abend eingeladen worden. Also machte ich mich bereits am Freitagvormittag auf den Weg gen Süden, um nicht wieder so lange im Stau zu stehen. Völlig problemlos kam ich bereits um 14.15 Uhr in Frankfurt an und beschloss kurzerhand, noch ein wenig Sightseeing zu betreiben. Und was liegt da in Frankfurt näher als … der Flughafen.
Genau passend für mich gab es eine Busrundfahrt über das Rollfeld, die wollte ich mitmachen. Doch dafür musste ich mich erstmal in dieser eigenen Stadt des Flughafens zurecht finden. Wahnsinn. Für mich als Nicht-Flieger ein absolutes Erlebnis.
Mit insgesamt drei A380-800 bekamen wir auch die richtig großen Vögel zu sehen und konnten mal hören, wie laut ein startendes Flugzeug wirklich ist, wenn man mit dem Bus direkt daneben hält.
Nachdem ich irgendwann mein Auto wieder gefunden hatte, musste ich kurzerhand den Parkplatz kaufen. Die Frankfurter nannten es Parkgebühr, für mich war es eher der Kaufpreis.
Nach diesem tollen, spontanen Ausflug hatte ich einen sehr leckeren, gemütlichen Abend im „Treffpunkt“ in Neu-Isenburg. Vielen Dank!

Viel zu früh waren wir am Samstagmorgen fertig und so fuhren Siggi und ich bereits zum Frühstück in den Workshopraum, bei den Stadtwerken Neu-Isenburg.
Dort trafen nach und nach auch die anderen Workshopleiter und Teilnehmer ein.
Schnell wurden die Tische gestellt und die Nähmaschinen aufgebaut.
Nachdem alle eingetrudelt waren, kam die offizielle Begrüßung von Marcus und alle konnten mit ihrem Faltstern loslegen. Zum Üben vorher hatte Marcus extra Transparentpapier eingekauft und so wurde erstmal in halber Größe mit Papier geübt. Wer sich damit auf eine Faltweise festgelegt hatte, konnte nun das von mir gelieferte D40 in passende Rechtecke oder Quadrate schneiden und losfalten. Natürlich lässt sich D40 nicht so gut falzen wie Icarex, das hätte aber leider den finanziellen Rahmen gesprengt.
Mit ein wenig Fummelei, Klebeband und auch hier und da Fluchen, hielten die Falze und die ersten Sternspitzen konnten genäht werden.
Wie man mich so kennt, rannte ich ständig zwischen den Tischen her und half hier und da. Interessant war, dass wir 4 Faltvorlagen zur Verfügung gestellt hatten, aber nur 2 von denen gebaut wurden.

Nur von einem leckeren Mittagessen vom Vietnamesen unterbrochen, wurde bis 18 Uhr fleißig gebaut und eine Sternspitze nach der anderen entstand. Nachdem Taschen oder Schlaufen aufgenäht waren wurden diese dann zu kompletten Sternen zusammen gesetzt.
Denn das war sehr interessant diesmal: Die Teilnehmer konnten sich bei fast allem aussuchen, wie sie arbeiten und was sie umsetzen wollten. Ob es die Faltweise, die Farben natürlich, Taschen oder Schlaufen oder Waagepunkte waren: Beim Faltstern ist nichts in Stein gemeißelt und trotzdem fliegen die Teile nachher. Eigentlich der perfekte Workshopdrachen - wenn man nicht Falten müsste :-)

Zum Gruppenfoto konnten wir einige fertig bestabte und einige fertig zusammengenähte, aber auch halb fertige Sterne präsentieren. Ein guter Schnitt. Und mit ein wenig Nacharbeit zuhause, sollten in Kürze 18 neue Sterne am Himmel zu sehen sein.

Nach einer schnellen Aufräumaktion fuhren fast alle ins „Leopold“ und ließen den Abend bei wiedermal hessischem Essen ausklingen.

Nach 3 Stunden Fahrt kam ich problemlos Punkt Mitternacht zuhause an.
Vielen Dank für diesen tollen Tag und dass ich dabei sein durfte. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil in 14 Tagen!

 

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