Sew Along 2026 der Patchwork Gilde Deutschland
Februar 2026
Details
Maße (BxH): 80 x 280cm
Bestabung: 3m Keschergriff
3mm Glasfaservollstab
Material: Flaggenstoff

Seit Anfang des Jahres 2026 bin ich Mitglied der Patchwork Gilde Deutschland. Diese veranstaltet in diesem Jahr einen Sew Along, also ein Projekt zu dem es jede Woche eine neue Teil-Bauanleitung gibt. Insgesamt entstehen so bis Juni 16 Blöcke, die anschließend zu einem Objekt zusammengefügt werden können.
Da ich gar keine Ahnung von Patchwork habe, war ich sehr interessiert viel Neues zu lernen und beschloss das Ganze mit Fahnenstoff zu machen. Das funktioniert auch echt gut. ABER: Natürlich ist bei normalen Patchworkwerken die Rückseite nicht ansehnlich, weil eine Rückwand inkl. Vlies dahinter genäht wird.
Also hab ich sofort versucht, so einen Block nochmal herzustellen, dass beide Seiten gleich ansehnlich werden. Das kostete mich aber fast 3 Stunden - für einen Block von 30x30cm. Und schön war die Rückseite immer noch nicht wirklich.
Also überlegte ich mit Barbara Lange - die den Sew Along designed hat - dass ich das Ganze in meiner Applikationstechnik umsetzen könnte. Dafür stellte sie mir netterweise frühzeitig die für mich noch fehlenden Blöcke zur Verfügung. Vielen Dank!
Um auf das passende Bannermaß zu kommen, musste ich die Anzhal der Blöcke reduzieren und dafür alles etwas größer machen. Jetzt war ich angefixt und legte los. Ein Block nach dem anderen entstand und es sah toll aus. Es war deutlich mehr Arbeit als ich gedacht habe. Aber das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Die ersten 3 Blöcke entstehen, während ich in der Mediathek stundenlnag Olympisches Curling schaue - Entspannung pur.
Hier einmal die Entstehungsgeschichte eines gelben Blocks. Erst werden die weißen Dreiecke auf Gelb angezeichnet und genäht. Anschließend wird das Ganze beidseitig freigeschnitten. Rechts wird gerade der schwarze Trennstrich aufgenäht. Hier muss beim Nähen zigmal der Unterfaden gewechselt werden. Wie gesagt: Wenig Arbeit war das Projekt auf keinen Fall.
Der nächste, grüne block entsteht. Diesmal werden erst zwei Grüntöne und schwarz zu einem "Log Cabin" genäht. Nachdem die fehlenden weißen Dreiecke angezeichnet wurden, wird weißer Stoff dahinter genäht und von vorne freigeschnitten.
Auch der nächste Block ist grün. Hier kommen Farbtöne zum Einsatz, von denen ich nur noch "heilige Reste " habe. Auch hier muss im Vorhinein überlegt werden, welche Farbe zuerst zusammengesetzt wird, damit nach dem Freischneiden das spätere Muster entsteht. Eine spannende Knobelarbeit.
Einfacher ist dieser grüne Block. Nachdem die vielen weißen Dreiecke hinter Blaugrün genäht wurden, wird ein Grüner Rand drumherum gesetzt und die schwarze Kontrastlinie darüber gesetzt.
Bei diesem blauen Block wurde zuerst Hellblau auf weiß genäht. Dann kommt darauf ein großer Teil Estland. Vollendet wird das Ganze mit einem Blauen Rand und der schwarzen Kontrastlinie.
Hier zwei Blau/Lila-Blöcke. Links und Mitte sieht man das vorher/nachher-Ergebnis der angezeichneten und freigeschnittenen weißen Dreiecke. Rechts ein weiterer Block der in komplett anderer Reihenfolge zusammengesetzt wurde.
Jetzt wird es spannend: Die Blöcke werden zu einem Banner zusammengesetzt. Nach und nach wird der Stofflappen größer. Zuletzt wird ein schwarzer Rand außen herum angenäht. Dann folgt das übliche Konfektionieren des Banners: Verstärkungen, Saum und Stabtasche.
Nach vielen Stunden erstrahlt das neue Schmuckstück in der Sonne. Die Farbvielfalt ist der Hammer, denn einige nicht mehr erhältliche Farben kamen hier zum Einsatz. Und in keinem Block kommt die gleiche Farbkombination noch einmal vor.
Wunderschön glitzert die Sonne durch das Banner.
Vielen Dank an Barbara Lange, für dieses tolle Design!

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